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„Ich war zutiefst beeindruckt von der musikalischen Ausdruckskraft und der technischen Perfektion“ Günter Pichler, Alban Berg Quartett

International preisgekrönt, zählt das Xenon Saxophon Quartett zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 führt das Ensemble in kontrastreichen Programmen Altes und Neues zusammen. So erklingen Uraufführungen neben vergessener Musik aus den letzten Jahrhunderten, klassische Streichquartette neben Originalliteratur für Saxophonquartett.

Das Ensemble hat sich nach dem auf der Erde äußerst seltenen Edelgas Xenon benannt. In dessen Einatomigkeit findet es ein Bild für sein Ideal von Zusammenspiel und Ensembleklang. Graphisch symbolisiert auch die Initiale „X“, dass vier Individualisten, die die Leidenschaft für das Saxophon und für außergewöhnliche Quartettprogramme teilen, in intensiven Arbeitsprozessen zusammenkommen. Gemeinsam entwickeln sie Interpretationen, die den Geist der ausgewählten Stücke bewahren und zugleich dem Ausdrucksverlangen der vier jungen Musiker entsprechen.

Lukas Stappenbeck (Sopran), Anže Rupnik (Alt), Sandra Rijavec (Tenor) und Benjamin Reichel (Bariton) studierten bei Prof. Daniel Gauthier. Sie machten den Master of Music „Kammermusik“ sowie den Master of Music im Hauptfach „Neue Musik“ an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Darüber hinaus verdanken sie namhaften Musikern wichtige Anregungen und Erkenntnisse, etwa Günter Pichler vom Alban Berg Quartett, Ulrich Isfort vom Minguet Quartett, Heime Müller, dem ehemaligen Mitglied des Artemis Quartetts, Dirk Mommertz vom Fauré Quartett oder Hans-Dietrich Klaus und Prof. David Smeyers.

Xenon arbeitet mit zeitgenössischen Komponistinnen und Komponisten zusammen und gibt neue Stücke für Saxophonquartett in Auftrag, z.B. bei Daniel Alvarado Bonilla, Damian Scholl oder Macarena Rosmanich. Außerdem erarbeitet es sich bereits existierende Stücke mit den Komponisten selbst, zuletzt mit Georg Friedrich Haas dessen Saxophonquartett.

Das Xenon Saxophon Quartett, das Stipendiat und Sonderpreisträger des Deutschen Musikwettbewerbs war, spielt zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, wirkt an Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen mit, engagierte sich in Köln bei Yehudi Menuhin – LiveMusicNow und musizierte in diversen Radiosendungen (DLF, WDR, NDR, MDR, SWR). Zudem gewann das Xenon Quartett den 1. Preis und den Publikumspreis des "August Everding Musikwettbewerbs 2020 vom Münchener Konzertverein e.V.".

2021 erscheint die Debut-CD „Dedicated to“ des Xenon Saxophon Quartetts bei GWK RECORDS.

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Dedicated to

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Spannungsvoll, entdeckerfreudig und risikobereit, ohne Furcht vor Schönklang und Komplexität, mit viel Lust am Schrägen, kombiniert das Saxophonquartett XENON auf seiner Debut-CD "Dedicated to" klassische Werke, die ursprünglich für Streicher geschrieben wurden, mit Originalkompositionen für Saxophonquartett aus dem 21. Jahrhundert. Der Ersteinspielung von "Viridian Vestiges", das der 35-järige kolumbianisch-französische Komponist Daniel Alvarado Bonilla für Xenon schrieb, sowie die europäische Ersteinspielung des Saxophonquartetts von Georg Friedrich Haas (*1953), einem der bedeutendsten Spektralisten, stellt das junge Ensemble Griegs Holberg-Suit, Mozarts Streichquartett Nr. 21 in D-Dur und Puccinis "Chrisantemi" gegenüber. Die Stücke verbindet der Widmungsgedanke, wobei ihre Widmung die jeweilige Komposition beeinflusst hat. Mozart z. B. brachte die Cellostimme, die das Baritonsaxophon übernimmt, in seinem Quartett so prominent wie die Geigenstimme, weil der preußische König leidenschaftlich gern Cello spielte und Mozart ihn als Sponsor gewinnen wollte. Oder Alvarado-Bonilla transformiert Miles Davis` Jazzstandard "Blue in Green" in seinen" Viridian Vestiges", weil ihm bei dem Stück das fast impressionistische, subtil-floatende und melanholische Klavierspiel von Bill Evans nahegegangen ist.

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